Mein C= 386DX-33C



Nun, Retro Computer heißt nicht zwingend das es immer Amiga sein muss. Ok, Amiga ist zwar der *beste* Computer, aber manchmal muss man auch mal den Blick über den Tellerrand richten. So ist mir durch einen glücklichen Zufall ein Commodore 386DX-33C untergekommen. Das alleine wäre schon ein Klassiker wir er im Buche steht. Aber wie das immer so ist, mit so "Schnäppchen", man weiß nie was einen erwartet. So ging es auch diesmal. Zwar war mir bekannt das der Rechner schon einige Jahre auf den Buckel hat und auch schon gelebt hat, aber dann überrascht es mich doch auch immer wieder was dann daraus wird.

C= 386DX-33C
Der Commodore 386DX-33C. Hier die sogenannte Slimline Variante. Vorbildlich, sogar die Schutzfolie ist noch auf dem Case Badge!

Firmenschild
Bei dieser Firma wurde der PC damals gekauft. Interessant, 4-stellige PLZ! Also wurde der kurz nach dem Mauerfall wohl verkauft.

Laufwerke
...und die zeitgenössischen Laufwerke, 3,5" Floppy und 5,25" Floppy. Interessant, die 3,5" Floppy ist eine Chinon FZ-357 wie sie auch im Amiga verbaut wurde. Dazu muss nur ein Jumper umgesetzt werden.

Macken
die letzten 25 Jahre haben Ihre Spuren hinterlassen, und das nicht nur als Gilb!

Die "Grundausstattung" war garnicht mal so schlecht:
- Am386DX-40 (verlötet)
- 4 MByte RAM
- unbekanntes Mainboard
- 130 MByte Seagate Festplatte
- Tseng 51k ISA Grafikkarte
- ISA Kontroller für Floppy und Festplatte

Nun, eigentlich war der Plan, den Rechner so zu lassen wir er ist, sprich zwar wieder restaurieren, aber technisch keine großen Veränderungen vorzunehmen. Doch in dem Fall hatte ich die Rechnung ohne den Akku gemacht. Nein, nicht nur Amiga Computer sind von der Seuche betroffen, es sind auch fast alle anderen Rechner aus der damaligen Zeit davon nicht verschont worden. Also, jeder der einen 286, 386, 486 und auch noch hin bis zu den ersten Pentium PCs sind oft noch mit den sogenannten Nasszellen ausgerüstet. Wer so ein Stück noch besitzt, sollte mal danach sehen um solche Bilder wie jetzt zu verhindern.

 

Akkuschaden
...das sieht nicht gut aus.

 

Akkuschaden
...garnicht gut

 

andere Sicht
aus einer andere Perspektive

 

...upppps!
wie man es auch dreht und wendet, es wird nicht besser!

 

Naja, das sieht nach Arbeit aus. Ich gehe zwar davon aus das dies Board keiner jemals getauscht hat, aber es erscheint das Commodore wieder mal alles verbaut hat was gerade greifbar war. Dafür sprechen diese beiden Bilder:

unbekanntes Board
ein Namenloses Board. Wenn. sollte doch eigentlich eins von Commodore drin sein?

 

Hinten mit Kleber
wie gesagt, ich glaube nicht das jemand das Board getauscht hat, aber das würde typisch für Commodore sein. Was nicht passt wird passend gemacht. Einfach ein bisschen Aluklebeband drüber und schon passt das. Mich würde brennend interessieren welches Board da eigentlich ursprünglich rein gesollt hätte.

 

Nun, kommen wir mal wieder zum Neuaufbau:

als erstes wurde das ganze mal zerlegt und gereinigt. Die Frontblende erhielt ein kleines Entspannungsbad in etwas H2O2. Wer sich für die Thematik des bleichen interessiert, findet hier mehr zu diesem Thema erfahren.

 

Sonnenbad
Ein kleines Bad in H2O2 wirkt Wunder!

 

Gilb? Nö, Sonnenbrand!
Wie man sehen kann, dort wo der Aufkleber war, diesen Farbton hatte das Gehäuse mal gehabt. Doch ein deutlichen Unterschied. Bin gespannt wie das Endergebnis aussieht.

 

Runter damit!
Während die Blende also ein Bad genießt, hab ich schon mal die alten Bauteile vom Board gemacht, mal sehen ob man das Board danach wieder zum leben erwecken kann.

 

Tastatur
Derweil ist schon meine neue Tastatur dafür angekommen. Natürlich Stilecht!

 

Tastatur
Geht doch nix über eine echte Commodore Tastatur!

 

Tastatur
Naja, man darf nicht so kleinlich sein, manchmal muss man auch über seinen Schatten springen ;)

 

...wird noch fortgesetzt

Technische Details:
Modell:386DX-33C
Revision:Rev.:
CPU:xxx
Kickstart:xxx
Chipset:xxx
ChipRAM:xxx
FastRAM:xxx
Erweiterungen:xxx
Laufwerke:xxx
sonstiges:--
  07.08.2016