Amiga 500 Arbeits Tier



Ein Amiga 500 als Arbeitstier? Zugegeben, ein richtiges Arbeitstier sieht vielleicht etwas, aber trotzdem, stellt dieser Amiga 500 mein persönliches Arbeitstier dar. Wie ich 1991 mit dem Amiga angefangen habe, war man schon froh, vor allem als Teenager, einen Amiga 500 mit Speichererweiterung und einer kleinen externen Festplatte zu haben. Welcher schließlich und endlich zu Gunsten eines Amiga 2000 Federn lassen musste.
Heute sieht die Sache anders aus, Erweiterungen sind mittlerweile recht günstig zu haben, und der Wunsch, noch mal einen Amiga 500 so zu haben, wie man es sich damals nicht leisten konnte ist groß. Nach einiger suche in diversen Foren waren schnell alle notwendigen Teile zusammen, somit stand der Vollendung eines Amiga 500 als Arbeitsmaschine, wie man sie damals haben wollte nix mehr im Wege.

Als Grundlage diente ein alter Amiga 500, Rev. 6A mit Kickstart 1.3 und 512 kByte Chip RAM. Nach einer gründlichen Reinigung der Basis, sprich Gehäuse und Platine sowie einer Bleichung der Tastatur (mehr dazu HIER) sah der Amiga 500 schon mal wieder sehr ansehnlich aus. Als nächstes wurde das Board erweitert, das Board ist von Haus aus für 1 MByte ChipRAM ausgelegt, eine alte Speichererweiterung wurde geopfert und die "neuen" Chips auf dem Board aufgelötet (natürlich gesockelt!). Anschließend wurde beim Zusammenbau auch gleichzeitig die Turbokarte, eine M-Tec 68020i mit 4 MByte FastRAM eingebaut. Ebenso wurde das ChipSet von dem OCS Format auf des bessere ECS Format gebracht. Damit sind die Arbeiten am Amiga 500 eigentlich schon abgeschlossen.

Was noch auf der Planung steht, ist die Festplatte. Die Erweiterung wurde erstmal zerlegt, gereinigt und repariert. Da der Kontroller über 4 Simm Sockel (30-pol. Speichermodule) verfügt, sind bei den Kunststoff Fassungen natürlich alle Haltenasen zur Fixierung der Module abgebrochen. Ein altes 386er Board diente als Lieferant der neuen Fassungen. In der besseren Qualität mit Metallhaltenasen. dazu wurden auch dann gleich dem 386er die Speichermodule (4x 4 MByte Riegel) entnommen und eingesetzt. Damit verfügt der Kontroller selber auch noch über 8 MByte FastRAM. Da der Kontroller nebenbei auch noch über einen internen Kickstart Switch verfügt, kam auch noch gleich der passende Kickstart 3.1 ROM hinzu, welcher sich über die Schalter am Kontroller selber umschalten lässt. Die die alte verbaute Festplatte (eine 850 MB Seagate) eindeutig zu lauft war, eine Kreissäge sag ich da, wurde das ganze passend zum Rest des Amiga, mit einer 2 GB CF Karte ausgerüstet. geräuschlos und sehr sparsam im Stromverbrauch.

Rechnerisch verfügt der Amiga zwar über 12 MB Fast RAM, aber da der Adressbereich des Amiga 500 nur 8 MB verwalten kann, sind 4 MB RAM des Festplatten Kontroller abgeschaltet, sodass der schnellere FastRAM der Turbokarte verwendet werden. Vorteil, selbst bei abgeschalteter Turbokarte kann ich noch auf volle 8 MB FastRAM zurückschalten. Im Grunde ist der Amiga zwar technisch selbst einen "nacktem" Amiga 1200 unterlegen, dennoch ist es ein feines Stück Amiga Technik geworden.

Ein Arbeits-Tier wie ich es mir schon Anfang der 90er Jahre gewünscht hätte! Heute Realität...

Der Amiga 500 als Ganzes
Der Amiga 500 als Ganzes, sieht doch gut aus,, oder?

Der Amiga 500
Ohne Festplatte...

Strip
Jetzt wollen wir es sehen....

Strip
So ein Abschirmblech hat schon was...

...jetzt wird es Hard...
Ah, endlich mehr....

Die M-Tec 68020i
Die M-Tec 68020i

Die M-Tec 68020i
Die M-Tec 68020i

1 MByte Chip RAM
der um 512 kByte erweiterte Chip RAM

M-tec AT500
Der HDD Kontroller im ganze mit 2GB CF Karte

Von Vorne
Gut zu sehen, der Kickstart 3.1 ROM, und die neuen Speichersockel mit Simm Modulen

noch im Urzustand
Hier noch mit der alten "Kreissäge"

Amiga Modell: Amiga 500
Revision: 6A
ChipSet: ECS
Kickstart: 1.3 & 3.1
ChipRAM: 1 MByte
FastRAM: 8 MByte
CPU: MC68000 / 7,09 MHz
&
MC68020 / 14 MHz
FPU: MC68882 / 14 MHz
Laufwerke: 880 kByte
Festplatten: 2 GB CF Card
Optische Laufwerke: --
Erweiterungen: M-Tec AT500 Kontroller

Rechner 2009 verkauft!